Die Stadt Neubrandenburg liegt im schönen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern nur knapp 130 Kilometer von Berlin entfernt und hat eine Ausdehnung von über 85 Quadratkilometern. Mit etwas über 65000 Einwohnern ist Neubrandenburg die drittgrößte Stadt im Bundesland der vielen Seen und umfasst zehn Stadtgebiete.
Schon im 10. Jahrhundert war der Flecken besiedelt, doch erst im Mittelalter Ende des 12. Jahrhunderts sorgte die Gründung eines Klosters zur Christianisierung der Bevölkerung dafür, dass die Stadt Neubrandenburg einige Jahrzehnte später gegründet wurde.
Zunächst wurde die Stadt nur mit minimalen Schutzmaßnahmen umgeben, man nehm, was vor Ort war, also Holz für die Palisadenzäune, Erde für die Wälle und dergleichen mehr. Erst später wurde die Stadt mit Stein befestigt.In Neubrandenburg gibt es mehrere alte Toranlagen, die der interessierte Besucher der Stadt nicht versäumen sollte sich anzusehen.
Diverse Kriege sorgten bis ins 19. Jahrhundert dafür, dass die Stadt wirtschaftlich nicht gut aufgestellt war und Neubrandenburg brauchte sehr lange, um sich von den Kriegswirren, beispielsweise des dreißigjährigen Krieges, zu erholen.
Hinzu kamen die in diesen Jahrhunderten häufig auftretenden Großbrände, die Hab und Gut und natürlich auch Gebäude jeder Art zerstörten, abgesehen von den Todesopfern, die diese Flammenmeere kosteten.
Der Zweite Weltkrieg und seine Nachwehen sorgten ebenfalls dafür, dass von den einstmals schönen Gebäuden verschiedenen Baustils praktisch fast nichts übrig blieb.
Auch zur Zeit der Industrialisierung kam die Wirtschaft in Neubrandenburg nur schwerfällig in Gang und so erstreckte sich das Einkommen dieser Region auf die Landwirtschaft und einige Zulieferbetriebe dafür.
Mit dem Anschluss an das Schienennetz gab es dann aber in Neubrandenburg einen gewissen Aufschwung und Gebäude wurden gebaut oder saniert und die Stadt wuchs über die alten Stadtmauergrenzen hinaus. Diesen Umstand beziehen Sachverständige in ihren Wertermittlungen und Gutachten für ihre Immobilienbewertungen mit ein.
Der Wiederaufbau der Nachkriegszeit begann in den 1950er Jahren und hier wurde nun, wie Sachverständigenbüros wissen, viel Wert auf bauliche Ästhetik gelegt und zum Beispiel das Stadtzentrum entsprechend neu aufgebaut.
Dennoch gab es auch um Neubrandenburg natürlich die „schönen“ Plattenbauten, in denen die Bürger dicht an dicht siedelten.
Die Städtebauförderung sorgte in den 1990er Jahren für eine weitere Sanierung des historischen Stadtkerns.
Für den interessierten Besucher der Stadt gibt es auch heute noch vieles zu bestaunen. Dazu gehören unter anderem neben den vier Toren der Stadt auch das Franziskanerkloster oder auch die Ravensburg.
Dem kulturbegeistertem Menschen bietet Neubrandenburg neben diversen Museen auch Theater- und Musikangebote. Die „Neubrandenburger Philharmonie“ spielt beispielsweise häufig in der „Konzertkirche Neubrandenburg“.
Über das Jahr verteilt finden in Neubrandenburg viele verschiedene Veranstaltungen statt, so zum Beispiel der Jazz-Frühling im März/April, das Vier-Tore-Fest Ende August und auch diverse Bälle nicht nur für Tanzbegeisterte.
Verkehrstechnisch ist Neubrandenburg gut erreichbar und bietet neben dem Straßennetz auch die Anbindung über die Schiene und auch ein Flughafen ist in der Nähe zu finden.